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Was ist Konsequez und kannst du es auch sein?

Was ist Konsequenz?

Was hat Konsequenz mit Veränderung zu tun?

Warum sollte ich konsequent sein?

Wie gelingt es mir, konsequent zu sein?

 

Was ist Konsequenz?

Unter Konsequenz wird im Sprachgebrauch eine logische Folge bezeichnet. Wenn A so ist, muss B so sein. Auch Naturgesetze haben eine logische Konsequenz. Wenn die Temperatur unter null Grad sinkt, gefriert das Wasser. Auch die geistigen Gesetze haben eine bestimmte Konsequenz, auch sie wirken auf ihre Art, ob wir nun wollen oder nicht. Z.B. auf das, was wir uns konzentrieren, das ziehen wir in unser Leben (Gesetz der Anziehung). Näheres dazu auf https://ritapfiffner.com/2020/03/01/wir-ziehen-das-in-unser-leben-worauf-wir-uns-konzentrieren/

Genauso wie auch Tatsachen eine logische Abfolge haben, können wir aufgrund einer Handlung unsere Konsequenzen ziehen. Im Sinne von ‘ Wenn du das machst, dann …’ Entweder denken wir, dass etwas passiert, oder wir handeln entsprechend. Normalerweise sagen wir dann, dass etwas folgen muss, weil wir es so gelernt haben oder es uns so beigebracht wurde. Das ist aber unsere Wahrheit und heisst nicht, dass es unbedingt so eintreffen muss. Klar, wenn es um Naturgesetze geht, dann wird es so eintreffen. Wenn ich den Stift fallen lasse, dann wird er auf den Boden fallen. Dagegen kann ich nichts machen, denn die Schwerkraft wirkt einfach. Genauso ist es mit den geistigen Gesetzen. Konsequent sein, heisst auch, dass ich etwas immer auf dieselbe Art und Weise mache. Und wenn das meiner persönlichen Art entspricht, dann ist das authentisch.

Was hat Konsequenz mit Veränderung zu tun?

Konsequenz ist sehr wichtig, wenn man sich verändern will. Veränderung ist immer ein Prozess und geht nicht von heute auf morgen. Wenn ich also etwas in meinem Leben ändere, bringt es nichts, wenn ich es nur einmal mache. Um diese Veränderung auch nachhaltig zu machen und in meine Gewohnheiten zu übernehmen, muss ich es immer wieder üben, bis es so in meinem Unterbewusstsein verankert ist, dass es ein Automatismus wird. Dann habe ich es auch wirklich verändert. Als Beispiel: Wenn ich von Natur aus ein negativ denkender Mensch bin, kann ich zwar einen Tag lang bewusst positiv denken. Das wird mir sicher auch gelingen, wenn ich mich bemühe. Wenn ich mich an nächsten Tag aber nicht mehr darauf konzentriere, wird meine alte Denkweise wieder die Oberhand gewinnen. Wenn ich also das positive Denken automatisieren will, braucht es Übung, Übung, Übung.

 

Warum sollte ich konsequent sein?

Um ein Ziel zu erreichen, muss ich konsequent sein. Weil das Gegenteil, die Inkonsequenz nicht an den Punkt bringt, den ich erreichen will. Als Beispiel: Ich will ja abnehmen, aber mein innerer Schweinehund ist stärker oder ich will eine Fremdsprache lernen, aber mir fehlt die Zeit. Und an diesen Beispielen siehst du das Wort aber verhindert, dass wir konsequent bleiben. Wir lassen den Aspekt nach dem aber zu stark zu. Streiche doch das aber einfach aus deinem Wortschatz. Dann hast du schon mal weniger Ansätze, um deine Vorhaben abzuschwächen. Aber ist ein Konfrontationswort, das fast immer eine Aussage abschwächt oder verneint.

Konsequent sein hat viel mit Selbstmanagement zu tun. Um eine Veränderung zu erreichen, muss ich Aufgaben immer wieder machen oder Verhaltensweisen immer wieder üben. Da ist es hilfreich, wenn ich eine Planung mache, um das regelmässig umzusetzen.

Wie gelingt es mir, konsequent zu sein?

Hier ein paar Ratschläge, wie du konsequent bleibst:

  • Wähle realistische Ziele
    denn Ziele, die unerreichbar scheinen, können für dich frustrierend sein und dich demotivieren. Du darfst dir grosse Ziele setzen. Aber dann mach dir Ziele mit Zwischenschritten. Und jedes Mal, wenn du einer Etappe erreicht hast, feiere das und du bleibst viel motivierter auf deinem Weg. Genauso frustrierend können zu viele Ziele in kurzer Zeit sein. Z.B. du willst 30 kg abnehmen und mit dem Rauchen aufhören und eine Fremdsprache lernen und eine Weiterbildung besuchen und natürlich alles ausserhalb der Arbeitszeit und in nur 3 Monaten. In so einem Fall, ist es ideal, wenn man sich die Ziele einzeln setzt und konsequent an einem Ziel arbeitet. Du erreichst es eher und du kannst dich dann jedes Mal feiern, wenn du ein Ziel erreicht hast. Das motiviert dich dann auch und gibt dir die Sicherheit, dass du auch das nächste Ziel erreichen kannst.

 

  • Höre auf dein Gefühl
    Werde dir darüber klar, ob es wirklich dein Ziel ist, oder etwas, das andere von dir erwarten. Finde dein Warum heraus. Wenn du keines hast, ist es vielleicht nicht dein Ziel oder nicht das richtige für dich und ein Durchhalten wird schwieriger, weil dir dann der Antrieb fehlt.

 

  • Mache eine Planung
    Plane deine to do’s. Mach dir einen Terminplan, wann du was machst und weiche nicht davon ab (ausser im Krankheitsfall). Baue auch Routinen ein. Z.B. immer am Montag gehe ins Fitnessstudio oder jeden Abend lese ich etwas Sinnvolles, um mich weiterzubilden. Auch wenn dir am Anfang gewisse Tätigkeiten schwerfallen, Wenn du eine Routine einbaust und sie immer wieder machst, wird es mit der zeit zur Gewohnheit und fällt dir leichter.

 

  • Suche einen Mitstreiter
    Wenn du jemanden findest, der dasselbe Ziel hat, schliesse dich mit ihm zusammen. Ihr könnt euch dann gegenseitig bestätigen. Wenn du dann einmal nicht motiviert bist oder einfach keine Lust hast, fällt es dir leichter weiterzumachen, wenn du jemanden hast, der sagt: ‘Jetzt machen wir trotzdem weiter’, ‘ überwinde dein Tief und leg mit mir zusammen los. ’

    Mir hilft es auch, wenn ich Termine vereinbart habe. Dann gehe ich hin, auch wenn ich mal nicht mag.

    Oder ich treffe jemanden, den ich wieder einmal gerne sehen würde. Das ist auch motivierend.

  • Überliste dich selbst

Übernimm für dich selbst eine Überwachung. Bestrafe dich, wenn du etwas nicht gemacht hast, obwohl du es hättest erledigen können. Wirf z.B. jedes Mal einen Franken oder ein Fünffrankenstück in ein Sparschwein und gönne dir etwas Gutes, wenn du dich besonders Gut an den Plan gehalten hast.

 

  • Sei nicht zu streng mit dir

Wenn du Fehler machst, verurteile dich nicht deswegen. Fehler sind Helfer. Nutze sie, um daraus zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen.

 

Kommentar

  • ritapfiffner_admin Posted 5 Stunden ago

    Ich finde Blogartikel sehr gut und wertvoll für mein Leben. Es hat mir geholfen jetzt konsequent zu Agieren.

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Rita Pfiffner 2019